AOK klassische zweilinsige Refraktoren mit langer Brennweite

Was sind Ihre Ziele? Was sind die Grenzen? Natürlich kann man diese darin suchen, mit immer grösseren Teleskopen mehr zu sehen... Aber glauben Sie, dass man mit einem 6" in einer sehr guten Nacht den Zentralstern von M 57 erspähen kann? Ja, man kann; aber es muss einfach alles stimmen, nicht nur oben am Himmel.


Beispiel eines klassischen Refraktors mit 150 mm Öffnung
und 2250 mm Brennweite

"Klassischer 6" Refraktor" mit ED Optik

Man mag sich vielleicht fragen, warum wieder so unhandlich lange Geräte, wenn man doch heute das ganze viel kürzer halten kann. Will man sein Refraktor fotografisch nutzen, so hat dies Frage sein Berechtigung. Ist man aber auf visuelle Beobachtungen aus, so muss man letztlich nüchtern feststellen, dass ein einfach aufgebauter zweilinsiger quasi apochromatischer Refraktor mit langer Brennweite eher ein zuverlässiges und sauberes Bild liefert als ein aufwendiger kurzbrennweitiger Dreilinser. Jeder erfahrene Beobachter kann dies bestätigen.

Die Vorteile sind einfach zu Verstehen. Ein Zweilinser ist deutlich weniger Justierempfindlich, klar schneller Akklimatisiert und durch die geringere Linsenzahl einfacher zu beherrschen in der Herstellung sowie weniger empfindlich auf Steulicht. Ausserdem ist eine langbrennweitige Optik weniger empfindlich auf Luftturbulenzen ums Objektiv und im Tubusinneren. In der Praxis heisst dies, ein langbrennweitiger Zweilinser liefert oft visuell bessere Bilder als ein empfindlicher, kurzbrennweitiger Dreilinser, obschon dieser auf dem Papier im Vorteil sein sollte.

Zu Bedenken ist auch, dass der sphärische Öffnungsfehler bei kurzen Brennweiten schwerer zu korrigieren ist. Auch dies wirkt sich auf die Bilddefinition aus, nicht nur der chromatische Fehler. Weiter wirken sich mechanische Herstellungstoleranzen bei kurzen Brennweiten stärker aus, als bei einem langbrennweitgen Objektiv.

Wie gesagt, erfahrene Beobachter wissen dies aus Erfahrung, ohne sich unbedingt mit technischen Hintergründen beschäftigen zu müssen. Der unerreicht schöne Anblick durch ein solches Rohr sagt eigentlich schon alles. Schön, wenn man dann ein solches Rohr auch mit modernsten Bildaufzeichnungsgeräten gerade für die Plantenfotografie nutzen kann.

Wir freuen uns deshalb als Refraktorliebhaber besonders, solche ehrwürdigen Teleskope wieder produzieren zu können. Allerdings einfach alte Bauweisen wieder nach zubauen kommt nicht in Frage. Neueste Glassorten und Baumaterialen - verbunden mit den weltweit anerkannt besten Okularauszügen überhaupt - gehören zu einem solchen "Schmuckstück" wohl einfach dazu.

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Letzte Änderung: 22. Dezember 2010, Webmaster